Kapelle "Johannes der Täufer" 

 

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Erbaut Anno 1730

 
 

 

 

 

 

 

Bildgalerie der Kapelle

 

 

 

Seitenfenster

 

 

 

Eingangsportal der Kapelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Altarraum von der Empore

Altarraum

 

 

 

 

links und rechts an der Innenwand finden Sie den Kreuzweg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Osterkerze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weihnachtskrippe

Falkennest im Turm der Kapelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Ansprechpartner:  

Küster:

  Familie Schweigert, Hauptstr. 20,   Tel. 06764 / 1853
  für eine Besichtigung der Kapelle - nach telefonischer Rücksprache
 
Pfarrgemeinderat:   Frau Kornelia Theis, Gartenstr. 7, Tel. 06764 / 2941
 
 
Verwaltungsrat:     Herrn Paul Schirra, Gartenstr. 11, Tel. 06764 / 960 740

 

 

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Die Geschichte der Kapelle

Der Bachlauf des "Erbach" bildete früher eine Gerichtsgrenze. Die Bewohner links des Baches waren dem Amt Bacharach unterstellt und gingen zum Gottesdienst dort hin. Die Bewohner rechts des Baches waren dem Fürstentum Simmern zugeordnet und gingen zum Gottesdienst nach Mörschbach.

 

1730
Anno 1730 bauten die Erbacher ihre eigene Kirche. Der Ort zählte damals 120 Einwohner. Sie wurde an der gleichen Stelle errichtet, wo sich die heutige Kapelle befindet; und war auch dem heiligen Johannes dem Täufers geweiht.

Obwohl die Kapelle anno 1838 gründlich renoviert wurde, war sie anno 1866, wie es heißt, "in einem nicht mehr gottes würdigen Zustand".  Dies veranlasste die Familie Puricelli (damalige Besitzer der Rheinböller Hütte), namentlich Frau Eugenie und Frau "Fanny" Puricelli , 300 Taler für eine erneute Renovierung und für Ausstattungen zu spenden.

 

1891
Mittwoch nach Pfingsten anno 1891 wurde diese Kapelle wegen Baufälligkeit niedergerissen. Der schon damals dort stehende Lindenbaum wurde dabei erhalten.

Mit der Errichtung einer neuen Kapelle wurde sofort begonnen. Sie sollte architektonisch anspruchslos wirken, jedoch in der Dorfmitte zusammen mit "ihrem" Lindenbaum eine beschauliche und typische Dorfidylle bilden.

 

1897
Pfingsten 1897 erfährt die neue Kapelle Johannes der Täufer ihre Einweihung. Erbach war geschmückt wie noch nie, Glockengeläut und Böllerschüsse begleiteten den Lobgesang aller Dorfbewohner "Großer Gott wir loben Dich". Erneut hatte vornehmlich Frau Franziska Puricelli den Erbachern gespendet. Die Summe von fast 25.000 Reichsmark und die enormen Eigenleistungen der Erbacher ermöglichten den Wiederaufbau der neuen Kapelle.

 

1979 - 1981
Renovierung der Kapelle. Das Gebälk und die Dacheindeckung mussten erneuert werden. Lediglich der Glockenturm blieb größtenteils erhalten. Dieser wurde mit einem Spezialkran während der Baumaßnahmen neben den Eingang der Kapelle gesetzt. Nach Abschluss der Erneuerung des Daches wurde der Turm wieder an die ursprüngliche Stelle, mittels eines Kranes auf das Mauerwerk aufgesetzt.
 

1997
Im Jahre 1997 wurde das 100-jährige Bestehen der Kapelle gebührend gefeiert.

 

1999
Erweiterung des Vorplatzes und Renovierungsarbeiten im Außenbereich.

 

2006
Neue Weihnachtskrippe in der Kapelle Johannes der Täufer.
Rechtzeitig zum Weihnachtsfest war die neue Krippe in unserer Kapelle zu sehen. Sie fügt sich festlich in die ohnehin schöne Kirche ein. Geplant, aufgebaut und verwirklicht wurde sie von unserem Küsterehepaar Elisabeth und Gerhard Schweigert. Sie haben die Krippe in mühevoller Arbeit mit Blick ins Detail ins rechte Licht gerückt und den Figuren einen passenden Rahmen verliehen.
Die Krippe mit Maria, Josef und dem Jesuskind bringt uns die Weihnachtsbotschaft näher.

Bereits im Oktober sammelte Hermann Weber Spenden in der Gemeinde, die zum Kauf der Krippenfiguren bestimmt waren. Hierbei wurde erfreulicher Weise eine Spendenergebnis in Höhe von 3.267,50 € erzielt. Nachdem seine Frau Ursel die Figuren bestellt und erhalten hatte, war noch genug Geld übrig, eine neue, mit Spitzen verzierte Altardecke, und einen Schaukasten zu kaufen.

Danke an dieser Stelle an alle, die mit einer Spende hierzu beigetragen haben.

 

 

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